Archiv der Kategorie: so allgemein

Freiheit im Netz heißt Freiheit ohne social

„Hepp ID – Identity“ singen wir in „Fingerabdruck“. Um dann Fragen zu jeglichem Lebensbereich zu stellen, der so im Web 2.0 und den social networks behandelt werden könnte. Doch wirkliche Freiheit im Netz gibt es nur außerhalb vorgefertigter social networks, wie Webjesus Sascha Lobo in einem nicht unschlauen Artikel schreibt. Gut, dass wir mit ZSCHOKK da schon in vorauseilendem Gehorsam an den Start gegangen sind … auch wenn wir natürlich stark davon abhängig sind, ob WordPress in den nächsten Jahren noch so weitermacht. Aber das ist ja auch ein spannendes Risiko, über das wir mal ein Lied schreiben können.

–A

T. denkt bei sich: „Ist ´Freie Fahrt für freie Bürger!´ nicht längst überholt? Sollte es nicht besser ´Beschränkte Fahrt für beschränkte Bürger!´ heißen´?

T. denkt bei si…

Isch glotz TV

Isch glotz TV

Happy Ostern nachträglich allerseits!

Weil sie sich selbst bestimmt nicht traut, poste ich hier mal den Link zu Alex´ Gastauftritt im Fernsehen.

Ab 4:20 wirds interessant – Viel Spaß!

– T

Songschreiben, DIY?

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen, Songs zu schreiben. Und stieß dabei auf eine ganz fantastische Do-it-yourself-Seite.

Die schlug mir das hier vor.

Songs auf einer Zimmerwand zu generieren, scheint mir durchaus angemessen! Fotos folgen, versprochen.

– – – a.

 

Urheben

Sven Regener kotzt im Zündfunk

und alle teilen es mit.

Er kotzt vor allem über die Kids der „Kostenloskultur“, die gerne alles umsonst haben wollen. Und über google+co., die gerne Content anbieten, aber nichts für Klicks drauf zahlen wollen. Und er auch recht. Mit vielem. Und mit seiner charmanten Empörung erreicht er sicherlich nochmal einige mehr, die sich bisher in der ganzen Situation rausgehalten haben.

Wenn Künstler noch weniger als überhaupt schon verdienen, weil sie mit ihren Sachen in der Tat kein Geld mehr machen, dann sind wir endgültig im glücklichen Land der Volkshochschule angelangt, wo ein unerschöpflicher Quell an Aquarellen vorhanden ist, die gerne für umme angeschaut, vielleicht sogar mitgenommen werden können. Und die „Schaffenden“ zahlen auch noch für den kreativen Input zum Output (no offense VHS).

Wenn Künstler kein Beruf mehr ist, sondern nur noch eine Berufung – auch scheiße. Es ist für viele von uns (die ungleich Element of Crime sind) schwer genug, kreative Arbeit um halbe, dreiviertel und ganze Stellen herumzubauen. Und dann am besten noch eine Familie dazuzukriegen. Und ernähren! Da müssten schon wieder Mäzenen her, aber meine Mama hat keine Lust, mich noch weiter zu fördern. Und in mein Zeuch soll sie sich auch nicht einmischen.

Allerdings stecken hinter den ganzen Copyright-Verschärfungs-Bemühungen ähnlich große Industrien und Konzerne, wie im Internet/Content-Bereich – die mir auch nicht unbedingt immer sympathisch sind. Und oft vermischen sich in der Diskussion auch Copyright-/Verwertungs-/Urheberrechts-Begriffe. Das Urheberrecht kann überhaupt nicht erlöschen. (Eigentlich ein hübsch poetischer Satz … *mentale notiz für neues lied*).

Wären Kultur- und Kreativschaffende generell in der Gesellschaft anerkannter, dann gäbe es vielleicht schon längst etwas wie eine Kulturflatrate, ein bedingungsloses Grundeinkommen oder ähnliches, dann könnten wir vielleicht im Copyright-Markt spannendere Dinge schaffen, könnten Kleinprojekte (sprich: wir) mehr machen, obwohl weder bei GEMA noch im Großverdienergeschäft. So glaubt zumindest meine Einhorn-Regenbogen-Seite.

Geld verdienen mit dem, was man macht, ist nämlich eine der coolsten Sachen, gleich nach Applaus. Wenn die Stromrechnung kommt, sogar noch vor Applaus.

Für Kultur zu bezahlen ist nicht immer einfach. Aber ich zum Beispiel bezahle gerne meine Rundfunkgebühren, weil ich finde, dass da viel gutes Zeug für mich gemacht wird. Wie zum Beispiel das Interview mit Sven Regener, das ich jetzt einfach mal so verlinken konnte. Gucke, geht sogar gleich nochmal.

Fazit: Mehr Einhörner und Regenbögen in die Kultur-Rechte-Debatte. Dürfen auch kotzende Einhörner sein. Und habt ein Herz für Kreative!

Kann ja nicht jeder in die Werbung gehen.

— denkt A.

Hello world!

Ja, ja, wir haben jetzt auch ein Blog. Das haben ja heute alle modernen Bands, die gerne über sich sprechen. Und was tun wir denn sonst, außer über uns sprechen?
Während junge Autorinnen und Autoren immer mit der Frage zu kämpfen haben, was denn jetzt autobiographisch ist, an ihrem Schreiben, sind wir da ganz offen: Alles! Und nichts.

Jedenfalls werden wir hier jetzt fleißig berichten, aus unserem Bandalltag, der nicht besonders alltäglich ist. Aus unserem Nicht-Bandalltag, der mehr als alltäglich ist – oder eben auch nicht. Von Auftritten und Abtritten, neuen und alten Dingen, neuen und alten Songs und was wir sonst für geeignet halten, um es dem „Netz, das nicht vergisst“ zu übereignen. Und wenn es eines Tages auch mal Kommentare geben sollte, die Themen für neue Songs vorschlagen, die sich wünschen, was für ein Kostüm wir noch bei unserem nächsten Auftritt einbauen sollten oder die uns einfach gerne Geld spenden wollten: Bitte!